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Sonnenuntergang St.Peter Ording

Strandsegeln – was du wissen musst

Du warst noch nie Strandsegeln? Keine Sorge, wir zeigen dir hier alles, was du dafür wissen musst!

Wie funktioniert es?

Die Segel werden gesetzt, sobald die Ebbe eingesetzt und sich das Wasser zurückgezogen hat. Eine wichtige Voraussetzung ist natürlich der Wind, ohne die die Strandsegler nicht angetrieben werden. Deshalb kann der Sport erst ab einer Windstärke von 3 ausgeführt werden. Dabei ist auch ein konstanter Luftstrom wichtig, da der Wagen sonst zu langsam wird und sich die Räder am feuchten Sand festsaugen. Mit den richtigen Wetterbedingungen können Geschwindigkeiten über 100km/h erreicht werden.

Die Geschichte

Strandsegeln wurde schon von den alten Ägyptern betrieben. Die Idee dabei war, Lastenboote auf Rädern vom Wind über den Sand ziehen zu lassen. So konnten sie sich ihre Kräfte sparen. Heute gilt die Art von Segeln als Sport und ist schon seit 400 Jahren Tradition an der Nordsee.

Die wichtigsten Manöver

  1. Wende: Hierbei wird der Strandsegler gedreht, sodass der Wind von der anderen Seite in das Segel strömt. Der Wind kommt hierbei kurzzeitig von vorne.
  2. Halse: Im Gegensatz zur Wende kommt der Wind hier kurzzeitig von hinten. Das Segel wechselt dabei die Seite.
  3. Aufschießer: Der Wagen wird gegen den Wind gesteuert, um ihn zu Stillstand zu bringen.
Strandsegeln Wendemanöver Halse
Strandsegeln Wendemanöver Wende

Gut zu wissen:

Bremsen gibt es nicht, die einzige Möglichkeit das Fahrzeug zu stoppen, ist die Steuerung des Windes. Aber keine Sorge: Die Instruktoren vor Ort zeigen dir, wie alles genau funktioniert und du kannst die Manöver auf einem Parcours direkt ausprobieren.

Rekord

Der Weltrekord beim Strandsegeln wird aktuell von Glenn Ashby gehalten und liegt bei unfassbaren 222,42 km/h.

Du willst coole Manöver mit deinem Strandsegler selbst ausprobieren und deine Fähigkeiten auf dem Sand testen? Dann melde dich jetzt an und komm mit uns nach St. Peter-Ording!